Alles über Vaporizer

Alles über Vaporizer - Alles, was du über Vaporizer wissen willst!

Die wichtigsten Informationen zum Thema Vaporizer

Ein Vaporizer oder Vaporisator ist ein Gerät zum schadstofffreien Verdampfen von pflanzlichen Inhaltstoffen und ätherischen Ölen. Die Wirkstoffe werden mittels Wärme aus dem Pflanzenmaterial extrahiert und dann entweder direkt eingeatmet oder in einem befüllbaren Ballon gesammelt und später inhaliert.

Welche Arten von Vaporizern gibt es?

Tischvaporizer/Standgeräte

Bei Tisch-Vaporisern handelt es sich um stationäre Geräte, die durch Strom aus der Steckdose betreiben werden. Diese lassen sich wiederum in 2 Arten aufteilen:

  • Vaporizer mit Direktinhalation: Durch einen Schlauch wird der erzeugte Dampf direkt beim Verdampfen inhaliert.
  • Vaporizer mit Speicherfunktion: Der erzeugte Dampf wird in einem dafür vorgesehenen Ballon gesammelt und kann auch nach dem Abschalten konsumiert werden.

Tragbare bzw. mobile Vaporizer

Tragbar bzw. mobil bezeichnet man die Vaporizer, die überallhin mitzunehmen sind. Diese brauchen lediglich ein Feuerzeug oder werden mit Batterie/Akku betrieben. Dabei kommt es auf das Modell an, ob ihr die Batterie austauschen könnt oder der Akku fix verbaut ist.

Anwender*innen eines solchen Geräts sind folglich absolut flexibel und können ihre Kräuter und/oder Extrakte überall genießen.

Pen-Vaporizer

Als Pen-Vaporizer bezeichnet man kleine, diskrete Vaporizer in Stift-Form. Diese tanzen ein wenig aus der Reihe, da sie besonders unauffällig sind. Die Größe und Formgebung dieser Modelle kann sehr unterschiedlich sein, allerdings sind sie nicht mit E-Zigaretten oder E-Liquid Pens zu verwechseln!

Konvektion oder Konduktion

Konvektion nennt man das Verdampfen der Kräuter durch einen heißen Luftstrom. Bei einem Konvektions-Vaporizer wird die Luft also im Heizelement erhitzt und entweder durch eine kleine Pumpe oder einfach durch das Ziehen am Gerät durch die Kräuterkammer geführt, wobei sich die Aromen und Wirkstoffe lösen. Diese Art des Verdampfens extrahiert ein Maximum der Inhaltsstoffe, sorgt für ein ausgeprägtes, intensives Aroma und ein gleichmäßiges Verdampfen der Kräuter.

Konduktion ist die direkte Verdampfung durch die Erhitzung der Kräuterkammer um das Material herum. Da das Erwärmen der Kammer deutlich weniger Platz und Energie benötigt, wird das Konduktions-Verfahren vor allem bei mobilen Vaporizern benutzt. Diese Art des Verdampfens ermöglicht sehr kompakte Geräte wie z.b. den Pax 3 oder den Linx Hypno Zero.

Die Nachteile der Konduktion sind ein weniger ausgeprägtes Aroma und ungleichmäßiges Erwärmen der Kräuter. Außerdem sollte man die Temperatur zum Ende der Session stark erhöhen, um auch den Rest der Aromen und Wirkstoffen aus den Kräutern zu holen.

Was ist am besten?

Einige tragbare Geräte auf dem Markt wie z.b. der Crafty und Mighty, aber auch die Standgeräte von Storz und Bickel, nutzen eine Mischung aus beiden Arten. Diese Kombination bewirkt, dass die Geräte weniger Energie verbrauchen als reine Konvektions-Vaporizer. Gleichzeitig entwickelt sie trotzdem ein starkes Aroma und eine ordentliche Dampfleistung.

Temperaturen für das Verdampfen von Kräutern

Die Auswahl der korrekten Temperaturen ist extrem wichtig, da sich eine zu hohe Temperatur oftmals ungesund auswirken kann. Ist die Temperatur allerdings zu niedrig, kann es passieren, dass die eingefüllten Kräuter nicht richtig erhitzt werden.

Die perfekte Vaporizer-Temperatur:

Cannabinoide wie CBD verdampfen bereits ab 157-160 Grad, jedoch ist die Wirkung hierbei nicht sehr intensiv. Stattdessen liegt die Durchschnittstemperatur für Cannabis bei 180-200°C. Für welche Temperatur du dich entscheiden solltest, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Willst du mehr THC verdampfen lassen, so empfiehlt sich eine Temperatur zwischen 180-185°C. Wenn du mehr CBD konsumieren willst, lassen sich hohe Temperaturen empfehlen (200-220°C), da hier das CBD besser verdampft.

Reinigung von Vaporizern

Wie reinigt man einen Vaporizer richtig?

Jeder weiß, dass Vaporizer regelmäßig gereinigt werden müssen. Wir wollen euch hier eine kleine Hilfe sein und euch zeigen, was dabei wichtig ist und was ihr zu beachten habt.

Am besten geht die Reinigung mit Isopropanol (hochprozentiger Alkohol). Das ist es ein sehr starkes Lösungsmittel und beseitigt die Rückstände sehr einfach. Pfeifenreiniger oder Wattestäbchen können statt einer Bürste für die Reinigung sehr nützlich sein.

  1. Mundstück, Siebe und Dichtungen in den Alkohol einlegen
  2. Wattestäbchen mit Alkohol tränken und die Füllkammer vorsichtig auswischen
  3. Einzelteile wenn nötig noch abwischen und auf ein Tuch zum Trocknen legen

Hier ist aber Vorsicht geboten, da der Alkohol sehr stark ist und eventuell gewisse Teile nicht eingelegt werden sollten.

Bitte kein Wasser beim Putzen der Füllkammer verwenden und den Vaporizer nicht unter fließendes Wasser halten! Dies wird dazu führen, dass die elektrischen Teile im Gerät beschädigt werden und dein Vaporizer kaputt geht.

Warum ist regelmäßige Reinigung so wichtig?

Es ist es wichtig, dass jeder Vaporizer regelmäßig gereinigt wird, wenn er einwandfrei funktionieren soll. Klebrige, harzartige Ablagerungen entstehen beim Konsum von Kräutern und vor allem von Konzentraten. Wird nicht geputzt, verstopfen die Luftwege mit der Zeit, was die Leistung jedes Verdampfers beeinträchtigt. Am Anfang sinkt die Dampfqualität, dann wird der Luftstrom langsam blockiert. Wer also nicht regelmäßig und sorgfälltig reinigt, beeinflusst die Qualität des Dampfes! Rückstände sorgen dafür, dass der Vaporizer an Leistung verliert und im schlimmsten Fall sogar das Heizelement beschädigt wird.

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